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Kein Auto, keine Eile: den Gardasee am besten mit dem Fahrrad entdecken


Es gibt ein Bild, das man, einmal gesehen, nicht mehr vergisst: ein schmaler Steg aus Stahl und Holz, der sich an die Felswand schmiegt und fünfzig Meter über dem Wasser des Gardasees schwebt, mit dem tiefblauen See unter den Füßen und den Bergen im Hintergrund. Das ist keine Postkarte. Es ist die Ciclovia del Garda — auch bekannt als Garda by Bike — das ehrgeizigste und spektakulärste Radwegprojekt Italiens, das darauf abzielt, den gesamten Umfang von Europas größtem See mit dem Fahrrad befahrbar zu machen. Ein Traum im Bau, der schon heute unvergessliche Eindrücke schenkt.

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Wie der „Radweg der Träume“ entstand

Das Projekt nahm 2018 offiziell Gestalt an, dank bedeutender europäischer Fördermittel und des gemeinsamen Willens von drei Regionen — Lombardei, Trentino und Venetien — eine Radroute zu schaffen, die eine der schönsten Landschaften Italiens aufwertet. Ziel ist ein 140 Kilometer langer Weg entlang des Seeufers, vorbei an mittelalterlichen Dörfern, Olivenhainen, Weinbergen und Berglandschaften.
Der symbolische Moment kam am 14. Juli 2018 mit der Eröffnung des ersten spektakulären Abschnitts: jener von Limone sul Garda in Richtung der Grenze zum Trentino. Der Bau war alles andere als einfach — die Felswand ist senkrecht, der Platz nahezu nicht vorhanden. Um den Steg zu verankern, arbeiteten spezialisierte Kletterer mit Gurten, Stahlseilen und sogar Hubschraubern.
Das Ergebnis ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst: 2,5 Meter breit, mit LED-Lichtern beleuchtet und auch nachts befahrbar, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h — nicht aus bürokratischen Gründen, sondern um dazu einzuladen, innezuhalten und die Aussicht zu genießen. Seitdem hat die Welt des Radtourismus ein neues Highlight entdeckt.

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Wo man heute fahren kann: das venezianische Herz des Sees

Die Ciclovia del Garda ist noch nicht vollständig — und genau das macht einen Teil ihres Reizes aus: eine offene Baustelle, eine Geschichte, die sich weiterentwickelt. Bereits heute sind Abschnitte an allen drei Ufern befahrbar: von Peschiera del Garda nach Lazise, von Riva del Garda nach Torbole und vom Ufer von Malcesine in Richtung Brenzone.
Besonders die östliche, veronesische Seite ist landschaftlich äußerst reizvoll: der See wird breiter, die Hügel sanfter, und die Orte reihen sich aneinander wie Kapitel eines Buches, das man nicht schließen möchte.
Torri del Benaco ist eines dieser Kapitel — vielleicht eines der schönsten. Mit seiner Scaligerburg, die sich im Wasser spiegelt, den Zitronenduft in den Gassen und einer Uferpromenade, die zur Entschleunigung einlädt, ist es ein idealer Ausgangspunkt, um diesen Teil der Ciclovia del Garda zu erkunden. Ob Richtung Norden nach Brenzone und Malcesine oder Richtung Süden nach Garda und Bardolino — man fährt durch eine Landschaft im ständigen Wechsel zwischen Natur, Geschichte und Kulinarik.

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Die Zukunft: der Kreis schließt sich 

Die Arbeiten gehen weiter. Der am meisten erwartete Abschnitt — die Verbindung zwischen Limone sul Garda und Riva del Garda im Alto Garda der Lombardei — soll trotz technischer Herausforderungen und hoher Kosten noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Verbindung zwischen Brenzone und Torri del Benaco ist für 2027 geplant, während im Süden die Arbeiten zur Verbindung von Sirmione, Desenzano, Salò und Gardone Riviera voranschreiten.
Ist der Rundweg vollendet, werden die 140 Kilometer der Ciclovia del Garda zu einer der ikonischsten Radrouten Europas: eine komplette Umrundung des Sees auf zwei Rädern, fern vom Verkehr, in unmittelbarer Nähe zu Wasser und Bergen. Eine langsame Reise im besten Sinne.

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Radfahren ab Cà del Lago: praktische Tipps

Wenn Sie unsere Gäste sind und dieses Erlebnis selbst ausprobieren möchten, sind Sie hier genau richtig. Torri del Benaco ist bereits durch Radwege nach Norden und Süden angebunden, und der Frühling — mit längeren Tagen und milden Temperaturen — ist die ideale Zeit zum Radfahren.
Wir empfehlen, ein E-Bike zu mieten, um die hügeligeren Abschnitte entspannt zu bewältigen, und früh am Morgen zu starten, um den See im besten Licht zu erleben, bevor am Nachmittag der Wind stärker wird.
Doch es gibt noch etwas Besseres: Dank der Kombination aus vorhandenen Radwegen und den Fähren zwischen den Orten lässt sich der Gardasee schon heute vollständig erkunden, ohne ins Auto zu steigen — eine ruhige, nachhaltige Art des Reisens. Ein See, den man wirklich erlebt, nicht nur durchquert.

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Wenn Sie neugierig geworden sind, fragen Sie gerne an der Rezeption: Wir sind stets über die geöffneten Abschnitte informiert und empfehlen Ihnen die passende Route für Ihren Tag. Denn den Gardasee mit dem Fahrrad zu entdecken, ist nicht nur Sport — es ist eine neue Art, sich Meter für Meter in diesen See zu verlieben.

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Via Gabriele D'Annunzio, 193
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